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Allen Unkenrufen zum Trotz zeigt RIM der Konkurrenz wo der Hase lang läuft. BlackBerry hat es mal wieder in die Liste der Top 15 Marken in Kanada geschafft. Brand Finance hat den Report zusammengestellt und dabei verschiedene Kennzahlen in seine Berechnung aufgenommen. Auf dem ersten Platz befindet sich wieder die Royal Bank of Canada, BlackBerry hat etwas an Wert eingebüßt. Noch im Januar 2011 wurde BlackBerry mit einem 5ten Platz beehrt, jetzt muss man sich bei RIM mit Platz begnügen.

Einerseits ist es ja gut, dass RIM seine Marke BlackBerry noch in den Top 15 hat, andererseits ist ein Abstieg von 5 auf 10 nicht gerade Ideal. Was meint Ihr dazu?

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Während der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse vor wenigen Tagen gab es nicht nur die Zahlen der Vergangenheit, sondern auch einen Ausblick in die Zukunft. Jim Balsillie hat dabei ein wesentliches Feature Update für den BlackBerry Playbook Tablet-PC angekündigt, was nur bedeuten kann, dass es sich hierbei um Version 2.0 des BlackBerry Tablet OS handel kann. Weiter hat Balsillie gesagt, dass Teilnehmer der kommenden BlackBerry DevCon im nächsten Monat die ersten außerhalb von RIM sein werden, die das neue Upgrade bestaunen können. Kurz danach wird die neue Version auch zum Herunterladen für alle PlayBookbesitzer verfügbar sein.

Version 2.0 des BlackBerry Tablet OS wird native Email, Kontakt und Kalender Apps mitbringen. Ebenfalls wird erwartet, dass der Android App Player in dieser Version enthalten ist. Auch Filmfreunde haben Grund zu Jubeln, denn der BlackBerry Video Shop wird ebenfalls seinen Weg auf die PlayBook Tablets finden und damit hat man dann Zugriff auf über 10.000 Filmtitel und TV-Serien. Es wird nicht nur möglich sein die Filme direkt auf dem PlayBook zu sehen, sondern auch per HDMI an einen Fernseher weiterzuleiten.

BlackBerry Tablet OS 2.0 ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. In der Tat hätten viele der kommenden Funktionen bereits in der ersten Version enthalten sein sollen. Ich freue mich, wenn mein BlackBerry Playbook endlich die neue OS Version 2.0 erhält. Was meint Ihr dazu?

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In Indonesien ist der BlackBerry einer der beliebtesten Smartphones. Vor 3 Jahren hatte RIM Indonesien völlig ignoriert, es gab keinen einzigen offiziellen Vertriebspartner. Entsprechend entwickelte sich ein BlackBerry Schwarzmarkt. In den letzten Jahren hat RIM reagiert, inzwischen bieten mehrere Mobilfunkanbieter BlackBerrys an, aber immer noch floriert der Schwarzmarkt. So ist es kein Wunder auf öffentlichen Straßen große Werbeplakate für offensichtliche BlackBerry Kopien zu finden, wie beispielsweise für den Black AF803, der Aussieht wie ein Bold. Folgende Bilder von Werbung für gefälschte BlackBerrys aus Indonesien hat die BlackBerryInsight Redaktion erhalten:


Und da denkt man, es gäbe nur in China BlackBerry Kopien. Der Black AF803 ist ein echt Indonesisches Produkt.

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Auf der chinesischen Webseite maxpda.com erschien vor kurzem ein Artikel, in dem ein mysteriöser BlackBerry 9980 zu sehen sein soll. Es scheint sich dabei um eine Variante des BlackBerry Bold 9900 zu handeln, aber mit abgewandeltem Äußeren. Ich möchte das jetzt nicht unbedingt “hässlich” nennen, aber das Design ist nicht für jedermann geeignet.

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Vorfreude auf die in naher Zukunft kommenden High-Tech-Wunder von BlackBerry ergreift einen, wenn man die aktuelle Übersicht kommender BlackBerrys ansieht. Im aktuellen Lineup stehen alle aktuellen Modelle, namentlich Blackerry Torch 9810 und 9860, Bold 9900, und Curve 9360. Damit kann man sich schon mal darauf freuen, was in Kürze kommt. Eventuell ist auch was dabei, um es als Weihnachtsgeschenk zu nutzen. Etwas enttäuschend scheint der BlackBerry Curve 3G zu sein, denn gerade mal eine Kamera mit 2 Megapixeln scheint dort intregriert zu sein. Solche Kameras hatten wir bereits vor 5 Jahren.

Quelle: CrackBerry

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Herzlichen Glückwunsch RIM! Die BlackBerry App World existiert mittlerweile schon 2 Jahre und mittlerweile wurden mehr als 1 Milliarde Downloads dort getätigt. Damit ist die BlackBerry App World eine der geschäftigsten Adressen für BlackBerry Apps. Zur Zeit ist die BlackBerry App World in mehr als 100 Ländern präsent und verzeichnet täglich etwa 3 Millionen Downloads. Damit dürfte auch die nächste Milliarde bereits in Sichtweite sein. Damit auch die Nutzer was zu feiern haben, wird wohl bald die BlackBerry App World 3.0 veröffentlicht.

Wie man hört, soll es auch bald möglich sein Android Apps über die App World herunterzuladen. Wie es mit der Kompatibilität von Android Apps und BlackBerrys steht ist im Moment noch unklar.

Mehr zu diesem Thema auf Inside BlackBerry (Englisch)

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Ist RIM auf dem richtigen Dampfer? Man könnte wohl ein ganzes Buch über dieses Thema schreiben und je nach Betrachtungsperspektive könnte man zu unterschiedlichsten Ergebnissen kommen. Ich glaube an den BlackBerry und deshalb nutze ich nun seit etwa 4 Jahren BlackBerrys. Welche brauchbaren Alternativen gibt es auf dem Markt? Dennoch ist nicht alles Sonnenschein. Das meint auch ein vorgeblich hochrangiger RIM Mitarbeiter, der sich nicht namentlich zu erkennen geben mag. Dieser Mr. X hat einen Brief verfasst, der zunächst auf BGR erschien. Im folgenden die Übersetzung dieses “offenen Briefs an die RIM Führungsetage” auf Deutsch übersetzt. Im speziellen richtet dieser anonyme RIM Mitarbeiter den Brief an Jim und Mike, die CEOs von RIM:

An das RIM Senior management Team:

Ich habe die Zuversicht verloren

Ich verberge das während der Arbeit, aber meine Leidenschaft wurde an die kurze Leine gelegt. Ich weiß ich bin nicht allein – dieses Gefühl ist weit verbreitet und betrifft auch Leute in Euren Teams.

Mike und Jim, bitte nehmt Euch die Zeit und lest und reflektiert den Inhalt dieses Briefs, denn er reflektiert das Gefühl eines Großteils der Mitarbeiterbasis. Ihr habt schlaue Mitarbeiter, viele davon haben großartige Ideen für die Zukunft, aber leider erlaubt es die RIM Firmenkultur nicht offen darüber zu sprechen, ohne die Karriere zu riskieren.

Bevor ich ans Eingemachte geh, möchte ich sagen, dass ich nicht Teil einer Gruppe verbitterter Mitarbeiter bin mit dem Ziel uns zu verunglimpfen. Viel mehr denke ich, dass diese Punkte gehört werden müssen und ich möchte wirklich, dass RIM wieder erfolgreicher Marktführer wird. Unsere Mobilfunkunternehmenspartner, Zwischenhändler, Allianzpartner, Firmenkunden und unseren loyalen Endkunden wollen alle das gleiche…. dass BlackBerry wieder das Feld anführt.

Wir befinden uns in der Mitte einer großen “Übergangsphase” [Anmerkung: Umstellung auf QNX] und die Dinge waren niemals chaotischer. Nahezu jedes Projekt fällt weiter und weiter hinter den Zeitplan zu einem Zeitpunkt an dem wir großartige, solide Produkte pünktlich bieten müssten. Wir bitten Euch große Entscheidungen zu fällen bezüglich unserer Organisationsstruktur, über unsere Firmenkultur und, am wichtigsten, über unsere Produkte.

Während wir ungeduldig darauf warten die Details der geplanten Veränderungen zu sehen, hier ein paar Vorschläge:

1.) Fokus auf den Endnutzer

Lasst uns fokusieren auf das was am besten für den Endnutzer ist. Wir treffen oft Entscheidungen im Hinblick auf strategische Ausrichtung, Wünsche der Partner oder sogar aufgrund Rechtsgutachten – aber das interessiert den Endnutzer nicht. Wir müssen einfach zugeben, dass Apple es richtig macht und genau das ist der Grund warum bei denen die Leute Nachts Schlange stehen in der ganzen Welt und warum derren Produkte ausverkauft sind. Das sind keine hypnotisierten Zombies, sie mögen einfach nur wunderschöne Produkte, die sich um den Nutzer drehen und die so funktionieren, wie sie funktionieren sollten. Android hat eine bedeutende Schwäche – ihm wird immer die Einfacheit und die Eleganz fehlen, die man durch Geräte zu Geräte Software, Middleware und Hardwarekontrolle erreicht. Wir haben nun die Möglichkeit etwas neues und “einzigartig BlackBerryartiges” zu erschaffen mit der QNX Plattform.

Lasst uns die interne Innovationsfähigkeit wiederbeleben, indem Teams sich ansehen was die Nutzer lieben, anstatt zu versuchen der Konkurenz bei der Anzahl der Funktionen hinterherzurennen und Funktionen anzubieten, für die es keine gute Begründung gibt (wie beispielsweise Adobe Flash). Wann war es das letzte mal, dass wir eine wesentliche neue Erfahrung oder Funktion geboten haben, die es noch nicht auf anderen Plattformen gab?

Anstatt ständig über das iPhone und Android zu lästern, sollten wir alle Entscheidungsträger ermutigen diese Geräte für etwa Woche zu nutzen – ja, im Austausch [für die BlackBerrys]! Dadurch können wir verstehen warum unsere Nutzer wechseln und Inspirationen einfangen wie wir die nächste Generation unserer Geräte noch weiter verbessern können! Es ist unverständlich, dass unsere Top Softwareingenieure und Manager die Konkurenzprodukte nicht nutzen oder zumindest ausführlich kennen.

2.) Rekrutiere Senior Softwareexperten & ermögliche Entscheidungen

Ich sage jetzt was jeder denkt…. Wir brauchen ein paar echte Anführer bei RIM, wenn wir über das Softwaremanagement reden. Die Teams reden nicht richtig miteinander, niemand macht oder könnte kritische Entscheidungen machen, während gleichzeitig jeder Überstunden wie verrückt macht und wir dennoch zurückliegen. Wir sind demotiviert. Schaut einfach wer unsere Hauptkonkurenz ist: Apple, Google & Microsoft. Das sind die drei größten und talentiertesten Softwarefirmen auf dem Planeten. Dann schaut auf unsere führenden Softwareteams und was sie erreicht haben. Vergleicht das mit dem, was sie zuletzt vor RIM erreicht haben…. Das sagt alles.

3.) Kümmert Euch nur um Kernfunktionalitäten

Es ist wirklich nötig unseren Fokus zu Konsolidieren auf eine handvoll Projekte. Punkt.

Wir müssen hier diszipliniert sein. Wir können uns keine weiteren Programme leisten auf Anforderung von Mobilfunkanbietern noch etwas mehr Menge herauszuquetschen. Zurück zu Punkt #1, Fokus auf den Endnutzer. Er ist es der Konsumenten- und Business- Einkaufsentscheidungen trifft.

Strategie ist oft die Entscheidung etwas nicht zu tun.

In diesem Zusammenhang müssen wir einfach aufhören Produkte auszuliefern, die noch nicht fertig für den Endnutzer sind. Das nagt gewaltig an unserem Image. Es benötigt Eier eine Produktveröffentlichung eines 90% fertigen Produkts nicht zu erlauben, während das Quartalsende naht, aber es wird sich langfristig auszahlen.

Schaut auf Apple im Jahre 1997 für Tipps dazu. Ich möchte wirklich, dass Ihr dieses Video anschaut, denn es war niemals so relevant. Es ist unser Freund Steve Jobs im Jahr ’97 und es könnte genausogut Du sein, heute beim Gespräch mit RIM Mitarbeitern und Geschäftspartnern.
https://www.youtube.com/watch?v=3LEXae1j6EY

4.) Entwickler, nicht Mobilfunkanbieter können uns helfen oder das Genick brechen.

Wir müssen dringend in ein entwicklerfreundliches System investieren wie noch nie zuvor. Die Gewinne werden jeden Cent wert sein. Es gibt da keinen höflichen Weg das zu sagen, aber es ist wahr – BlackBerry Apps stinken. Sogar das Playbook, mit allem Glanz und Glorie, sieht aus wie ein Fischer Price Spielzeug mit seinen Adobe AIR/Flash Apps.

Für den BlackBerry zu entwickeln ist schmerzhaft, und egal was Euch auch immer gesagt wurde, die Dinge haben sich seit Jamie Murai’s Mitteilung nicht viel geändert. Unser SDK / Entwicklungsplattform entspricht einem heruntergekommenen 1990er Ford Explorer. Und dann ist da Apple mit seinem glänzenden BMW M3… einfach großartig zu fahren. Entwickler wollen und brauchen hochwertiges Entwicklungswerkzeug.

Wenn wir großartiges Werkzeug entwickeln, werden wir großartige Arbeit sehen. Biete Mist-Werkzeug an und wir sollten nicht überrascht sein wenn wir Mist-Anwendungen sehen.

Die Wahrheit ist, niemand innerhalb RIM traut sich dem Management zu sagen wie schlecht unser Werkzeug immernoch ist. Sogar unsere nächsten Entwicklerpartner tun ihr bestes es höflich zu sagen und sie werden nie die Hand beißen, die sie füttert. Die Lösung? Stellt fähige Talente ein, kauft SDK/API Spezialfirmen ein, werft eine LKW-Ladung Geld auf das Problem…. Lasst uns tun was auch immer nötig ist, und das schnell.

5.) Ein ordentliches Marketing, um das Verlangen der Endnutzer anzuheizen

25 Millionen iPad Nutzern ist es egal ohne Flash oder echtes Multitasking zu leben, also warum ist das ein Fokus unserer Kampagne? Ich werde das für Euch beantworten: Weil das alles ist was unsere Produkte besonders macht und dessen verschlafenes Marketing. Ich hab noch niemanden gesehen, der Produkt B kauft, weil Produkt A es nicht hat. Leute kaufen B, weil sie B wollen und es verlangen.

Und noch eine wichtige Mitteilung an unser Marketing: Die technische Überlegenheit eines Produkts ist nicht das gleiche wie Verlangen, und somit Verkäufe… Wie viele Linux Notebooks werden verkauft? Wie erging es Betamax? Meine Mutter will ein iPhone und ein iPad weil die so einfach sind und sie ihr gefallen. Mächtiges Multitasking schafft das nicht.

Der BlackBerry Messenger war immer unsere Besonderheit, dennoch haben wir unser Marketing auf obskure Geschichte aus einem Herrensalon und eines Pferdedresseurs verschwendet. Ich verspreche Euch, das hat uns keinen Schritt weiter gebracht bei dem Durchschnittskunden.

Wir brauchen eine erfinderische und mitreißende Kampagne, die sich darauf konzentriert was wir sind. Leute kaufen ein Produkt nicht wegen der Marke oder den Funktionen, sondern wofür es steht und was es ihnen bringt. Leute kaufen nicht “was Du machst”, Leute kaufen “warum Du es machst”. Nehmt Euch 3 Minuten, um dieses Video anzusehen, beginnend bei Minute 2: http://www.youtube.com/watch?v=qp0HIF3SfI4

6.) Keine Verantwortung – Kanadier sind zu nett

RIM hat einige Leute, die zu wenig leisten aber dennoch in ihren Positionen bleiben. Niemand ist verantwortlich. Wo ist der Mensch, der für die 9530er Software zuständig ist? Immernoch bei uns, immernoch damit beschäftigt irgendeine wichtige Softwareinitiative zu leiten. Mit dieser Kultur kommen wir nirgendwohin. Nur weil jemand ein loyaler RIM Mitarbeiter war in den letzten 7 Jahren, jeißt das nicht, dass er der beste Manager oder Direktor ist. Die Kultur muss sich ändern in Richtung “Liefern oder Raus”. Wir haben zu viele Leute in entscheidenden Positionen auf die diese Beschreibung zutrifft. Ich kann nun den Applaus meiner Mitarbeiter hören.

7.) Die Presse und Analysten nerven Euch. Knickt nicht ein. Es ist der Zeitpunkt für etwas Demut mit einem Tick Paranoia.

Die Fragen der Öffentlichkeit bezüglich dem CEO-Doppelgespann sind berechtigt. Die Partnerschaft ist nicht zerbrochen, aber ineffizent. Vielleicht brauchen wir eine Eric Schmidt Herschaftsperiode.

Ja, vor 4 Jahren haben wir Microsoft geschlagen, als jeder sagte Windows Mobile mit DirectPush in Exchange wird uns töten. Das tat es nicht… im gegenteil, wir wurden stärker.

Jedoch, Über-Selbstvertrauen vernebelt gute Entscheidungsfindung. Wir verpassten es nicht deutlich auf die Gefahr des iPhones zu reagieren, als wir es im januar vor 4 Jahren sahen. Wir lachten und sagten, sie versuchen einen Computer auf ein Handy zu packen, dass es nicht funktionieren wird. Damals hätten wir auf QNX umsteigen sollen. Jetzt sind wir 3 bis 4 Jahre zu spät. Das ist die schmerzhafte Wahrheit… es ist ein wesentliches strategisches Versäumnis und wir wissen wer verantwortlich ist.

Jim sagte kürzlich bezogen auf unsere aktuelle Umstellungsphase: “Außer Apple hat noch keine Technologiefirma ihre Plattform umgestellt. Es wird fast nie gemacht, und es ist viel schwerer als man denkt. An so einer Umstellung gehen Technologiefirmen zu Grunde.”

Um diesen Tod zu vermeiden, sollten wir vielleicht über einen neuen, frischen, erfahrenen CEO nachdenken. Es ist keine Schande kein CEO mehr zu sein. Mike, Du könntest Dich um Innovationen kümmern. Jim könnte sich um unsere Kunden und Mobilfunkpartner kümmern… Sie sind unsere Lebensader.

8.) Demokratisierung. Kommt in Kontakt mit Euren Mitarbeitern – bitte!

Fragt alle unsere Mitarbeiter wie man RIM besser machen könnte. Ermutigt Input auch von einfachen Teams – ohne Folgen für derren Karriere – um ehrliche Meinungen zu bekommen und denkt dann wriklich drüber nach.

Zuletzt, wir lesen alle die Nachrichten und viele sind sehr nervös, besonders wenn wir gekündigte Leute sehen. Wir brauchen einen Schub Sicherheit: Teilt Eure Strategie mit und bittet um unsere Unterstützung. Die Headhunter kreisen schon und wir riskieren unsere besten Leute.

Nun wäre ein guter Zeitpunkt uns intern neu auszurichten und neue Energien einzufangen. Beispielsweise könnten wir uns ab nun nur noch “BlackBerry” nennen, um so unseren Fokus auf die QNX Produktlinie auszudrücken. Wir sollten uns auch um die Frage kümmern, dass RIM ein angenehmer Arbeitsplatz wird. Einige unserer Büros könnten direkt aus der Sovietunion kommen.

Der Zeitpunkt ist perfekt, um unsere Position zu evaluieren und große Veränderungen anzuschieben. Wir können!

Hochachtungsvoll,

Ein RIM Mitarbeiter

Das wird wohl noch Wellen schlagen. Was meint Ihr dazu? Ich würde gerne Euren Kommentar dazu hören.

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Die Nachrichtenwebseite Golem.de berichtet, dass RIM (Research in Motion) wohl an einem Tablet PC zur Ergänzung seines Smartphoneangebots arbeitet. Das ist natürlich nicht ganz zufällig, heute gehört es einfach zum guten Ton einen Tablet PC im Portfolio zu haben.

RIM experimentiert derzeit mit einem Tablet, das als zusätzlicher Begleiter für RIMs Blackberry-Smartphones gedacht ist, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Kreise, die mit den Plänen des Smartphoneherstellers vertraut sind. Das Tablet soll sich in einer frühen Entwicklungsphase befinden, aber so weit sein, dass eine Veröffentlichung noch vor Ablauf des Jahres 2010 möglich wäre.

Bilder von dem neuen Hardwarewunderteil gibt es leider noch nicht, aber früher oder später wird man es sicher sehen können. Wenn das BlackBerry Tablet leicht genug ist, bei ausreichender Batterielaufzeit, dann würde es gut zu den Kunden von RIM passen, die sicher gerne unterwegs arbeiten wollen. Wir sind gespannt.

Link: Golem.de Artikel

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Kaum zu glauben! Oder vielleicht doch?

Auf der Hong Kong Electronics Fair (Frühjahr), die letzte Woche im Hong Kong Convention Centre abgehalten wurde, veranstaltet vom Hong Kong Trade and Development Council, haben wir etwas gesehen das uns doch ein bisschen schockiert hat. Unter den viele Ausstellern aus China mit ihren jeweiligen neuesten Entwicklungen gab es auch einen Kandidaten der nahezu perfekte Kopien des Bold 9700 und Pearl 9100 vorzeigen konnte. Hier ein Photo sozusagen als Beweis:

Chinese BlackBerry Pearl 9100 Copy - B9100 Chinese BlackBerry Pearl 9100 Copy B9100

Die Bildqualität ist zu entschuldigen, wir wollten uns nicht als Journalisten enttarnen und mussten unauffällig mit der Handykamera ein Bildchen schiessen. Ich denke es ist nur wenig hinzuzufügen. Diese Gestaltung ist uns von den BlackBerrys wohlbekannt, die Namensgebung auch und das Betriebssystem hat die gleiche Oberfläche wie auf den Originalgeräten. Offensichtlich macht sich jemand viel Mühe, denn auch wie sich die Software verhält wurde originalgetreu nachgebildet. Schlussendlich beginnt der Name jeweils mit einem B, also B9700 und B9100, wodurch man glauben könnte es ist das B für BlackBerry. Als ich das Gerät in der Hand hatte, dauert es eine ganze Weile bis ich mir hundert Prozent sicher war, das es kein BlackBerry ist. Jemand der nicht so viel Erfahrung hat könnte schnell denken, dass es sich hier um OriginalBlackBerrys handelt.

Ich bin mir sicher, das die Rechtsabteilung bei RIM sehr interessiert ist an dieser Geschichte. ;)

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BlackBerryPad?

Von Hendrik | April 11th, 2010 | 1 Kommentar »

Das iPad von Apple ist auf dem Markt und überall unter BlackBerryfans hört man eine Frage: Zieht RIM nach mit einem eigenen Tablet-Computer? Um das zu beantworten muss man einmal die typischen Kunden von RIM und Apple betrachten und sehen wo ein mögliches BlackBerryPad Platz finden kann.

Das iPad ist ganz klar auf Entertainment ausgerichtet. Man kann damit Musik hören, Videos betrachen und Spiele spielen. Gerade letztere dürften viel Spass machen auf dem iPad, da es ein Multitouchgerät ist und Apple weiterhin über die beste und genaueste Touch-Technologie verfügt, wie bisherige Test zeigen konnten. Ungewöhnlich schlecht dagegen ist die Tastatur des iPad, derren Platzierung auf dem Bildschirm ist ergonomisch ziemlich verfehlt. Schreiben auf dem iPad ist kein Spass, wenn man längere Texte verfassen will. Doch gerade das hätte eine Stärke im Businessbereich sein können.

Und damit sieht man schon den Unterschied zwischen einem BlackBerrynutzer und einem Apple Fan. Apple bedient Spassnutzer, während sich RIM mit seinen BlackBerryprodukten auf Geschäftsleute und die arbeitende Gesellschaft konzentriert. Eine gut funktionierende Tastatur auf einem möglichen BlackBerryPad könnte ausschlaggebend sein für einen durchschlagenden Markterfolg im Businessbereich.

Weiterhin ist Apple sehr restriktiv im Umgang mit seinen Entwicklern. Es kommen nur diejenigen Produkte auf die iPads, iPods und iPhones, die Apple für akzeptabel hält. Einerseits stärkt das Apple, da sich der Konzern aus Cupertino so ein Monopol verschaffen kann, andererseits wollen gerade Geschäftskunden nicht auf Gedeih und Verderb von einer allmächtigen Firma beherscht werden. Nur zur Erinnerung: Apple kann bereits zugelassene und verkaufte Software im Nachhinein wieder von den Nutzergeräten löschen.

Allerding sollte sich RIM mehr einfallen lassen als eine bessere Onscreentastatur. In dem kommenden Monaten werden wir wahrscheinlich sehen warum das iPad einen Platz bei Geschäftsleuten finden könnte und warum nicht. Wenn RIM entsprechende Schwachstellen aufspürt und sinnvoll verbessert, dann ist für RIM noch alles offen. Wichtig ist nur, dass man im Hauptquartier in Kanada jetzt handelt.

Zum Abschluss möchte ich auf ein vergangenes Duell zwischen RIM und Apple hinweisen. Damals war es das Apple iPhone gegen den BlackBerry Bold, welche beide etwa gleichzeitig auf dem Markt eingeführt wurden. Damals wurden Wetten abgeschlossen wer denn nun die Oberhand gewinnt. Und am Ende sah man, dass es einfach zwei verschiedene Geräte für zwei verschiedene Zielgruppen waren. Das könnte sich im Tabletbereich so wiederholen. Hier nochmals unsere drei wesentlichen Artikel zu jenem Duell in chronologischer Reihenfolge:

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