Laut einer Studie wollen 63% aller BlackBerrynutzer auf das iPhone umsteigen
Von Hendrik | Oktober 2nd, 2011 | 4 Kommentare »
Ein Studie von InMobi sieht einen massiven Wechsel von der BlackBerry Plattform hin zum iPhone. Die Studie bezieht sich auf Mexiko, USA und Kanada. 41% aller Teilnehmer der Studie wollen als nächstes Mobiltelefon ein iPhone 5 kaufen. Dabei zeigt sich, dass RIM mehr Mühe hat seine Kunden zu halten als Google mit Android.
Unter allen Besitzern älterer iPhones wollen 11% auf das iPhone 4S wechseln und 51% auf das iPhone 5. Unter allen Besitzern eines BlackBerrys wollen 28% auf ein iPhone 4S wechseln und 52% auf ein iPhone 5. Unter allen Besitzern eines Android Smartphones wollen 11% auf das iPhone 4S wechseln, nur 27% wollen auf das iPhone 5 wechseln. Andere Alternativen wurden nicht genannt.
Damit zeigen sich aktuelle iPhone Kunden halbwegs treu. Android Jünger sind wohl relativ überzeugt von ihrer Kirche, während es bei RIM Kunden offenbar Wechselwillen gibt.
Nicht gerade gute Aussichten für die kanadischen Smartphonespezialisten. Und QNX wird da auch nicht wirklich einen Umschwung bringen, denn bereits ein BlackBerry OS 7 kann erheblich mehr als ich mir persönlich wünsche. Ich würde fast sagen, OS 7 bietet zu viel und erschlägt den Nutzer, wozu also noch ein QNX? Ich würde wieder gerne wieder ein minimalistisches System mit Optimierung auf Produktivität sehen.
Auf jeden Fall drängt sich immer mehr die Frage auf, wofür steht die Marke BlackBerry eigentlich? Mir ist es egal, wenn sich ein bestimmtes BlackBerry Modell um ein paar Monate verspätet. Was mich aber wirklich stören würde ist wenn RIM nicht mehr an seinen Werten und Idealen festhält.
Irgendwie erinnert mich die ganze Geschichte an Windows Vista. Viele bunte Seifenblasen die niemand haben will. Allerdings war Vista eine wirksame Unterrichtsstunde und jetzt ist Microsoft auf dem richtigen Weg. Ob RIM ebenfalls so eine Lektion braucht? Was meinst Du dazu? Ich freue mich auf Eure Kommentare!


Die Seifenblasen hat man beim iPhone ganz genauso, und noch viel mehr. Gemessen an diesem ist ein BB nach wie vor ein schlankes System. Der einzige Grund für solche Zahlen ist Apples magenfreundlich lauwarme Suppe aus Marketing, Kult und Livestyle. Um Features geht’s kaum noch, es geht allein um die Herde: man hat einfach ein iPhone, weil alle eins haben (und ein iPad und mehrere iPods dazu …) – Mich würde das zunächst nicht beunruhigen, solange BB eben noch bereit ist, schlanke Smartphones zu bauen und sich nicht dem Hype anzuschliessen. Der BB würde ein Nischenprodukt, aber das wäre völlig ok.
Der Schwachpunkt von BB liegt in deutschen Business-Apps, die es praktisch nicht gibt. Als Anwalt hätte ich z.B. beim iPhone eine riesige Auswahl an passenden Apps auf deutsch für meine Spezialgebiete, als BB User gucke ich in die Röhre. Für andere Berufe gilt das entsprechend. Wenn sich das nicht schnell ändert, gerät BB in die Bedeutungslosigkeit.
Diese Studie mag ja auf Nordamerika zutreffen,was auch mit der dortigen Mentalität
zusammenhängt! Nordamerikaner sind nunmal sehr leicht Begeisterungsfähig wenn man ihnen nur genug Honig um den Bart schmiert!
Meine Tochter (16) berichtete mir kürzlich das in Ihrer Schule immer mehr Schüler ein BB haben oder sich eines Wünschen.Auf meine Frage warum,kam sofort die Antwort Qualität der Verarbeitung und die “Stasiphone” Vorwürfe gg. Apple. Auf meine Frage wie sie auf Stasiphone Kommt kam die Antwort Googel doch mal das Wort Stasiphone!
Was ich dann gefunden habe lässt mich die Jugendlichen verstehen.
Hier eine UK Studie die was anderes sagt…
http://crackberry.com/teen-girls-choosing-blackberry-over-iphone-uk