
Wer hätte das gedacht? Kurz nach seiner Veröffentlichung wurde das BlackBerry Playbook von der Fachpresse fachgerecht auseinander genommen. Nicht im physikalischen Sinn, vielmehr in Form von gedruckter negativer Kritik. Doch RIM hat sich schnell bewegt und jetzt brummt das Geschäft. 500.000 Einheiten verkauft in Q1 2011 sind das ansehnliche Ergebnis.
Diese und weitere Zahlen veröffentlichte RIM in einer Pressemitteilung. RIM hat $US 4,9 Milliarden eingenommen in Q1 2011 (RIM spricht hierbei von Q1 für das Finanzjahr 2012), ein Rückgang um 12% gegenüber dem letzten Quartal, aber immerhin eine Steigerung um 16% gegenüber dem Vorjahresquartal. Jim Balsillie, Co-CEO bei RIM bleibt optimistisch: Während aktuelle Verzögerungen weiteren Wachstum temporär aufhalten wird es deutlich bessere Einnahmen geben, sobald die neuen Produkte (BlackBerry 9900, 9930) im Spätsommer auf dem Markt sind.
Gleichzeitig kündigt RIM an sich zu verschlanken (“headcount reduction”). Ob und wie viele Arbeitsplätze in Gefahr sind wird nicht gesagt. Auch soll die Arbeitskraft mehr in Richtung Innovation verschoben werden, Bürokratie soll abgebaut werden. Die Investoren dürfte das milde Stimmen. Die Einnahmen im laufenden Quartal, das am 27. August 2011 endet sollen $US 4,2 Milliarden bis 4,8 Milliarden betragen. Der Gewinn pro Aktie im Finanzjahr 2012 soll $US 5,25 bis 6,00 betragen. Da sollte man sich überlegen, ob man sich im Sommer doch keinen BlackBerry 9900 kauft und statt dessen in RIM Aktien investiert. Wer das nötige Kleingeld hat kauft beides.
| Exklusiver EMail Service | Software for BlackBerry®
|
BlackBerry Diskussionsforum
BlackBerry Experten diskutieren Ihre Themen hier: BBInsight Forums. Registrier dich jetzt und erhalte einen $50 Einkaufsgutschein. |

