Archiv für April, 2010


Kaum zu glauben! Oder vielleicht doch?

Auf der Hong Kong Electronics Fair (Frühjahr), die letzte Woche im Hong Kong Convention Centre abgehalten wurde, veranstaltet vom Hong Kong Trade and Development Council, haben wir etwas gesehen das uns doch ein bisschen schockiert hat. Unter den viele Ausstellern aus China mit ihren jeweiligen neuesten Entwicklungen gab es auch einen Kandidaten der nahezu perfekte Kopien des Bold 9700 und Pearl 9100 vorzeigen konnte. Hier ein Photo sozusagen als Beweis:

Chinese BlackBerry Pearl 9100 Copy - B9100 Chinese BlackBerry Pearl 9100 Copy B9100

Die Bildqualität ist zu entschuldigen, wir wollten uns nicht als Journalisten enttarnen und mussten unauffällig mit der Handykamera ein Bildchen schiessen. Ich denke es ist nur wenig hinzuzufügen. Diese Gestaltung ist uns von den BlackBerrys wohlbekannt, die Namensgebung auch und das Betriebssystem hat die gleiche Oberfläche wie auf den Originalgeräten. Offensichtlich macht sich jemand viel Mühe, denn auch wie sich die Software verhält wurde originalgetreu nachgebildet. Schlussendlich beginnt der Name jeweils mit einem B, also B9700 und B9100, wodurch man glauben könnte es ist das B für BlackBerry. Als ich das Gerät in der Hand hatte, dauert es eine ganze Weile bis ich mir hundert Prozent sicher war, das es kein BlackBerry ist. Jemand der nicht so viel Erfahrung hat könnte schnell denken, dass es sich hier um OriginalBlackBerrys handelt.

Ich bin mir sicher, das die Rechtsabteilung bei RIM sehr interessiert ist an dieser Geschichte. ;)

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BlackBerryPad?

Von Hendrik | April 11th, 2010 | 1 Kommentar »

Das iPad von Apple ist auf dem Markt und überall unter BlackBerryfans hört man eine Frage: Zieht RIM nach mit einem eigenen Tablet-Computer? Um das zu beantworten muss man einmal die typischen Kunden von RIM und Apple betrachten und sehen wo ein mögliches BlackBerryPad Platz finden kann.

Das iPad ist ganz klar auf Entertainment ausgerichtet. Man kann damit Musik hören, Videos betrachen und Spiele spielen. Gerade letztere dürften viel Spass machen auf dem iPad, da es ein Multitouchgerät ist und Apple weiterhin über die beste und genaueste Touch-Technologie verfügt, wie bisherige Test zeigen konnten. Ungewöhnlich schlecht dagegen ist die Tastatur des iPad, derren Platzierung auf dem Bildschirm ist ergonomisch ziemlich verfehlt. Schreiben auf dem iPad ist kein Spass, wenn man längere Texte verfassen will. Doch gerade das hätte eine Stärke im Businessbereich sein können.

Und damit sieht man schon den Unterschied zwischen einem BlackBerrynutzer und einem Apple Fan. Apple bedient Spassnutzer, während sich RIM mit seinen BlackBerryprodukten auf Geschäftsleute und die arbeitende Gesellschaft konzentriert. Eine gut funktionierende Tastatur auf einem möglichen BlackBerryPad könnte ausschlaggebend sein für einen durchschlagenden Markterfolg im Businessbereich.

Weiterhin ist Apple sehr restriktiv im Umgang mit seinen Entwicklern. Es kommen nur diejenigen Produkte auf die iPads, iPods und iPhones, die Apple für akzeptabel hält. Einerseits stärkt das Apple, da sich der Konzern aus Cupertino so ein Monopol verschaffen kann, andererseits wollen gerade Geschäftskunden nicht auf Gedeih und Verderb von einer allmächtigen Firma beherscht werden. Nur zur Erinnerung: Apple kann bereits zugelassene und verkaufte Software im Nachhinein wieder von den Nutzergeräten löschen.

Allerding sollte sich RIM mehr einfallen lassen als eine bessere Onscreentastatur. In dem kommenden Monaten werden wir wahrscheinlich sehen warum das iPad einen Platz bei Geschäftsleuten finden könnte und warum nicht. Wenn RIM entsprechende Schwachstellen aufspürt und sinnvoll verbessert, dann ist für RIM noch alles offen. Wichtig ist nur, dass man im Hauptquartier in Kanada jetzt handelt.

Zum Abschluss möchte ich auf ein vergangenes Duell zwischen RIM und Apple hinweisen. Damals war es das Apple iPhone gegen den BlackBerry Bold, welche beide etwa gleichzeitig auf dem Markt eingeführt wurden. Damals wurden Wetten abgeschlossen wer denn nun die Oberhand gewinnt. Und am Ende sah man, dass es einfach zwei verschiedene Geräte für zwei verschiedene Zielgruppen waren. Das könnte sich im Tabletbereich so wiederholen. Hier nochmals unsere drei wesentlichen Artikel zu jenem Duell in chronologischer Reihenfolge:

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breezyDokumente auf dem BlackBerry zu erhalten ist normal heute. Nicht mehr normal ist der Aufwand, wenn man mal ein erhaltenes Dokument drucken will. Erst muss man es auf einen PC übertragen und dann kann man es drucken. Wiso kann man es nicht direkt vom BlackBerry an den Drucker senden? Accipiter Innovations, LLC aus Nevada, USA hat sich die gleiche Frage gestellt und eine Antwort in Form der BlackBerrysoftware BreezyPrint gegeben.

BreezyPrint erlaubt es Dokumente direkt vom BlackBerry aus zu drucken. Jede Email, die man erhält kann man direkt drucken. Dabei erlaubt BreezyPrint die Auswahl welche Teile der Email gedruckt werden sollen. Die Email selbst, oder einzelne Anhänge oder einfach alles. Auch ist es möglich mehrere Drucker zu nutzen, diese können problemlos voreingerichtet werden. Somit steht dem reibungslosen Drucken zuhause und im Büro nichts mehr im Weg.

Welche Dokumentformate werden unterstützt? BreezyPrint verwendet Oracles Outside In Technologie, um beinahe 500 verschiedene Dokumentetypen zu drucken. Alle weitverbreiteten Standards sind darin enthalten, aber auch obskurere Dokumenteformate kann BreezyPrint vom BlackBerry an den Drucker senden und so auf das Papier bringen.

Die Arbeitsweise von BreezyPrint ist etwas unkonventionell. Während Konkurenzprodukte Dokumente über ein lokales W-Lan oder Bluetooth vom BlackBerry zum Drucker transportieren, wird bei BreezyPrint das Dokument über das Internet durch den BreezyPrint-Dienst an vorinstallierte Drucker per Ferndruckauftrag gesendet. Die Technologie sei sehr sicher, so der Hersteller, da die Dokumente unterwegs durchgehend mit einer AES-128 Verschlüsselung vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.

Im Moment ist BreezyPrint nur auf der Herstellerwebseite erhältlich, aber die Anwendung soll bald auch über die BlackBerry AppWorld verfügbar sein. Bis zum 30. April gibt es ein Einführungsangebot. Eine persöhnliche Lizenz kostet bis dahin $US 24,95 pro Jahr, danach $US 9,95 pro Monat. Für Geschäftskunden stehen eine 24-Stundenhotline und wesentlich günstigere Preismodelle zur Verfügung, um auch viele Mitarbeiter kostengünstig zu versorgen.

Webseite: BreezyPrint

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